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27. Oktober

30. Sonntag im Jahreskreis - SONNTAG DER WELTMISSION
Lk 18, 9-14

Wir sind Gesandte an Christi statt - Unter diesem Leitwort steht der Monat der Weltmission 2019. Es greift einen Impuls von Papst Franziskus auf, der den Oktober als außerordentlichen Monat der Weltmission unter das Thema „Getauft und gesandt“ gestellt hat.

Was kann für uns heute Sendung bedeuten? Wolfgang Huber, der Präsident von missio München, drückt es so aus: „Wir, die wir gesandt sind, dürfen unsere eigene Glaubenserfahrung mit anderen teilen, Lebenserfahrungen, die daher rühren, dass wir auch leidvolle Momente im Leben bewältigen konnten, weil Christus unseren Weg mitging, Begegnungen im Gottesdienst, die uns stärken und befreien.
Da heißt nichts anderes als: Zieht euch nicht zurück. Es geht vielmehr darum, Lebensräume zu eröffnen und zu schaffen, die sonst vielleicht verschlossen bleiben. Wo die Sehnsucht nach Frieden und Heil nicht wahrgenommen wird, wird Leben beschnitten und verletzt. Wo Menschen nicht in die Freiheit der Kinder Gottes geführt werden, bleiben sie abhängig. Jesus ermutigt uns dazu, das eigene Leben in die Hand zu nehmen, es zu gestalten, in die Zukunft zu blicken und so einen größeren Horizont zu eröffnen für alle Menschen auf der Erde.“

Lassen wir uns an diesem Weltmissionssonntag von Neuem an Christi statt senden, zeigen wir unsere Solidarität mit den Menschen in Afrika, Ozeanien und Asien im Solidaritätsmittagessen, im Kauf von fair gehandelten Waren, in der Kollekte, im Gebetsgedenken.

Matthias Dünninger

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